Scape Shuttle Start

Mission STS-Carmen Capiti  (Teil 2)

Letzte Woche erzählte ich euch, wie das Launch Pad für Raummission Carmen Capiti erbaut wurde. Heute möchte ich euch davon erzählen, wie der Start der Raumfähre seinen Lauf nahm.

Die ersten Schritte

 

Ihr erinnert euch an ›mybook‹? Wenn ihr meine Tätigkeit bereits im Dezember 2014  und somit meine #AdventFakten verfolgt habt, wisst ihr natürlich schon, dass es sich dabei um den allerersten Arbeitstitel von »Das letzte Artefakt« handelt. (Nicht dass ich damals schon gewusst hätte, was ein Arbeitstitel ist…)

AdventFakt Nr. 3

Leider kann ich nicht mehr genau sagen, wie alt ich war, als ich damit startete, aber es müssten um die dreizehn oder vierzehn Jahre gewesen sein. Ich habe damals einfach mit schreiben losgelegt und mir nicht wirklich viele Gedanken gemacht. Das Einzige, was ich wusste, war, dass es nicht die Geschichte eines Helden werden soll, sondern die, einer Mörderin. So viel ist auch gleich geblieben, obwohl man über die Definition eines Helden natürlich streiten kann. Über »Das letzte Artefakt« und seine Entstehungsgeschichte habe ich euch schon an verschiedenster Stelle berichtet, von dem her will ich dazu gar nicht viel mehr sagen.

Fakt ist, dass ich zwölf Jahre brauchte, um den ersten Entwurf des Manuskripts fertig zu stellen. Dieses habe ich schon während dem Schreiben immer wieder überarbeitet und danach unzählige Male mehr.

Ein neues Zuhause

Im Jahr 2012 stolperte ich dann im Internet über den Tintenzirkel. Das ist kein satanischer Kult, der Bücher verbrennt, sondern eine Gemeinschaft aus Fantasy Autoren, die sich in einem gemeinsamen Forum tummeln. Dort fühlte ich mich sofort zu Hause und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ohne dieses Forum nicht da wäre, wo ich jetzt bin. Durch diese Gemeinschaft habe ich endlich begonnen mich mit dem Handwerk des Schreibens und dem Prozess des Veröffentlichens zu befassen und lernte, dass es nicht einfach damit getan war, eine Idee zu haben und drauflos zuschreiben.

Der erste Erfolg

Gleichzeitig freundete ich mich auf einmal mit Schreibwettbewerben an. Nachdem ich mich jahrelang schwer tat mit Kurzgeschichten, habe ich mir da vorgenommen, es wieder zu versuchen und diese Geschichten bei verschiedensten Wettbewerben einzureichen. Ohne lange in Details zu versinken: In einem Jahr sind von mir zehn Kurzgeschichten in Anthologien erschienen! Auf einmal schien ich den Dreh raus zu haben und es machte mir tatsächlich Spaß. So feierte ich dann mit »Das Blut der Ältesten« in der Sammlung »Draculas Erben« meine erste Veröffentlichung und es war ein tolles Gefühl (auch wenn ich  meine versprochenen Belegexemplare bis jetzt noch nicht erhalten habe).

Banner "Das Blut der Aeltesten"

Ich sehe, dass der Text schon wieder viel länger wird, als angedacht. Deshalb endet hier Teil 2 der Geschichte der Raummission Carmen Capiti. Das Shuttle hat die Startbasis verlassen und der nächste Teil handelt davon, wie es langsam die Erdatmosphäre verlässt und Richtung Sterne fliegt. Bleibt dran!

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